R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Hier könnt Ihr Fragen zu Umbauten und zu anderen Herstellern stellen und natürlich Eure Werke vorstellen.

Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon Rudiratlos » 24.08.2016 21:55

Servus Matthias,
Wie schon geschrieben verfolge ich deinen Exotischen Umbau der Q zur Enduro.
Ich für mich soll eine Q auch eine Q bleiben so wie sie der Eisengott geschaffen hat! :!:
Aber jedem das seine . :lach:
Deine ist sehr gewöhnungsbedürftig aber interessant, das Teil ist bestimmt auch eigenwillig zum fahren.
Was mir wirklich nicht gefällt ist das Windschild und der Gepäckträger der denk ich überflüssig ist und so garnicht dazu passt oder ist der für Mutti zum einkaufen :cool:
Willst du die wirklich für extreme Geländefahrten verwenden ? ;-)
Für Berichte über extreme Geländefahrten bin ich schon gespannt ob sie das hält was du dir von ihr versprichst.
Also hau rein. :mrgreen:
Gruß Rudi
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon harald » 25.08.2016 08:22

Chapeau :tach:
.
.

schönen gruss vom niederrhein
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon Gummikuhfan » 03.11.2016 17:15

Hallo Matthias,

super! Dein Umbau ist im 2-Ventiler-Forum erwähnt worden. Ich habe mir deine komplette Umbaugeschichte reingezogen und kann nur sagen, sehr schön. Ich denke, selbst wenn ich den Platz und die Möglichkeiten hätte, könnte ich mich nicht dazu aufraffen, so etwas zu schaffen. Bin froh, dass ich meine 40 Jahre alte Q am laufen halte. Das allerdings mit gutem Erfolg.

Viel Spaß mit deinem neuen alten Moped!
Jürgen us Kölle
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon MAWO » 03.11.2016 19:26

Hallo Jürgen,
Dein Schreiben hat mich jetzt richtig gefreut.
Spass hatte ich schon mit diesem Moped. Nach über 200km Geländefahren sind mittlerweile auch Feinheiten wie optimale Verlegung der Stahlflex Bremsleitung, Entklappern der Gabel, Einstellen der Vergaser und Optimierung der Vorderradbremse mit Sinterbelägen erfolgt.
Ich werde die Lampenmaske noch einmal als Nr.4 in Angriff nehmen.
Am Dengeln habe ich mittlerweile Spass gefunden. :)

Fertig werden solche Moped´s ja nie!

Wichtig ist, dass im März die Kiste TÜV-tauglich ist. ("Ohne Mängel" ist mein Wunsch)
Gruß aus Mainfranken

Matthias
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon GasiGert » 03.11.2016 20:15

Gefällt mir auch gut.
Da hast Du eine schöne Maschine aufgebaut und nicht nur was mit der Flex weggebobbert.

Was das Windschild angeht, finde ich es eigentlich gut gelungen, aber es steht für mein ästhetisches Empfinden zu steil.
Wirkt optisch etwas bremsend. Kann man das noch neigen?

Und der Tank ist für so eine Gattung Fahrzeug per se zu pöttig.
Es sei denn, Du willst die "Paris-Dakar"-Note vorm Eiscafe.
Zu den rundlicher gewordenen Formen von Bank und Windschild würde ich dann auch was Runderes (und vor allem Kleineres) zur Spritaufnahme überlegen.
Die tropfenförmigen Honda CB-irgendwas Tanks der 70-90er Jahre sind günstig zu bekommen.

Aber das ist jetzt nur mein persönlicher Geschmack.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon MAWO » 03.11.2016 21:01

Servus Gert,

ich wollte das Moped gar nicht auf "schön" bauen. Schöne habe ich schon mehrere gebaut. (Mainstream halt)
Schon vor dem Bau dieses Monsters wusste ich, dass ich die Geister mehr als normal scheiden werde.
Fahren lässt sie sich jedenfalls gar nicht so schlecht. (Ich bin begeistert) Das war für mich sehr wichtig.
Trotzdem gefällt mir das hässliche Entlein immer mehr.

Und ja, da wurde gar nichts an den BMW Teilen verändert. Die verwendeten R45/R65 Teile kann man sofort, ohne Veränderungen wieder in einem originalen R45/R65 Moped verwenden. Es wurde nichts geflext oder geschweißt. Nur der Seiten- und der Hauptständer wurden verändert, das ging nicht anders bei der Höhe.

Windschild:
Ganau, das ist der Grund, warum ich nochmal dengeln will. Das Windschild ist zu steil. Ich schaffe es aber nicht das Schild flacher zu stellen, da es dann unter dem Scheinwerfer heraus steht.
Bei Versuch Nr. 4 will ich eine Holzform zum Dengeln verwenden, um das Alublech in die von mir gedachte Form zu zwingen. Bei den Vorgängern hat mir das Alublech den Weg gezeigt - diesmal, so hoffe ich - NICHT!

Tank:
Den Tank wollte ich von Beginn an verwenden. Ich habe ihn sogar extra in der Bucht besorgt.
Mein Gedankengang ist der: Man soll erkennen, dass die R65X Twinshock eine R65 war.
Ansonsten hast Du schon recht - der Tank ist kantig und der Rest ist eher abgerundet.

P.S.
Dein Geschmack ist persönlich und auch gut! Vor allem hast du Deine Standpunkte klasse erklärt.
Gruß aus Mainfranken

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon GasiGert » 03.11.2016 22:29

Wenn Du so gerne dengelst, kennst Du sicher auch die Videos von Ron Fournier oder Ron Covell.

So was hier z.B.
www.youtube.com/watch?v=2PNl7QwURPs

Ich habe früher auch viele Sachen aus Alu fabriziert.
Aber das ist doch sehr zeitaufwändig, wenn man das nicht regelmäßig macht.
Die Amis haben da eine unglaubliche innovative Selbstbauerszene.
Bei uns gabs das auch mal, ist aber 1945 so gründlich geplättet worden, daß da bis heute nichts mehr nachgewachsen ist.
Und jetzt ist die Zeit über diesen Werkstoff hinweggegangen.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon MAWO » 04.11.2016 19:04

Servus Gert,

nein das Video kannte ich noch nicht.
Mein Opa hat im Dorf die Konservendosen der Bauern für die Hausschlachtung zugebördelt.
(WK II bis Ende der 70er)
Im Prinzip war die Maschine ähnlich aufgebaut. (nur hochkant)
Es gab auch verschiedene "Radsätze" zum Schneiden und zum bördeln.
Mit so einer Maschine aus dem Video geht das schon leichter - aber können muss man das auch!

Ich habe heute beim "Dengeln" festgestellt, dass ich wahrscheinlich das falsche Alublech habe.
Vermutlich ist das kalt gewalztes Alublech. Ich kann erhitzen wie ich will, ich kann dengeln wie ich will - die Rundungen gehen immer in die Längsrichtung - kaum quer.
Da hat auch meine Holzform nicht viel gebracht.
Evtl. schneide ich Nr. 3 ein und verlöte sie mit ALULOT.
Damit habe ich schon oft gute Erfahrung bei Aluminium und wilden "Zinklegierungen" gemacht.

Mal sehen.......
Gruß aus Mainfranken

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon MAWO » 07.03.2017 20:18

Morgen ist der grosse Tag!
Um kurz nach 7.00 Uhr will ich mir im Landratsamt ein Kurzzeitkennzeichen holen, um die R65 zum TÜV zu fahren.

Dort wird sie dann ca. 2 Tage geprüft.
Wenn es gut geht kann ich das Motorrad wieder auf eigenen Rädern nach Hause fahren - wenn ich schlecht gearbeitet habe, dann halt mit dem Hänger. :roll:

Jedenfalls hoffe ich mal das Beste.

Ich werde berichten.
Gruß aus Mainfranken

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon MAWO » 09.03.2017 19:45

Hallo zusammen,

überglücklich möchte ich Euch mitteilen, dass ich gerade einen Anruf vom TÜV-Süd bekommen habe.

Der Prüfer sagte mir, dass er heute die regenfreie Zeit genutzt hat, mein Motorrad Probe zu fahren.

Das Fahrverhalten ist ausgezeichnet, die Bremsen und alle Änderungen funktionieren bestens.

Es gibt nichts auszusetzen und ich kann das Motorrad morgen wieder abholen. Die Papiere bekomme ich leider erst nächste Woche, weil im Moment zu viel zu tun ist.

Das macht mir überhaupt nichts aus, weil ich die Twin Shock erst im April zulassen will.

Restaurierung BMW R12 --> Ohne Mängel
Restaurierung NSU ZBB 201--> Ohne Mängel
Umbau BMW R100 RT zum Racer --> Ohne Mängel
Umbau BMW R65 247E Monolever zur Enduro --> Ohne Mängel
Umbau BMW R65 248 zur Enduro --> Ohne Mängel

Alles verschiedene Prüfer nur bei den Letzten beiden war es der Gleiche, aber das hat sich durch Zufall so ergeben.

Fazit:
Vor dem Bauen immer mit einem Prüfer sprechen und sein eigenes Vorhaben erläutern.
Ein guter Prüfer steht mit Rat und Tat beiseite und hilft Lösungswege zu finden.
Ein echter SACHVERSTÄNDIGER ist Willens, dass das Projekt gelingt.
Sich an die Anweisungen vom Sachverständigen halten und Alles wird gut
Gruß aus Mainfranken

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon duksomi » 13.03.2017 01:29

Nabend, das freut mich, dass du die Plakette hast ;)

Ich habe deine Berichte sehr aufmerksam verfolgt.
Bei meiner Kuh würde ich sowas natürlich nie machen. Und grundsätzlich achte ich sehr darauf den originalen Charme zu erhalten. Geändert wird nur, was auch zum Stil passt. Nichtsdestotrotz wurde aus der Behörden-Einsitzer eine Zweisitzer, damit ich mein Mädel mitnehmen kann... gibt halt gute Gründe dafür. Klar, das ist in dem Sinne kein Umbau, aber Orignal ist trotzdem was anderes, zumindest bei einer Behördenmaschine.

Ich finde es ist ein ansehnliches Gefährt dabei rausgekommen. Und was auch immer mein persönlicher Geschmack sagt, eines hat deine Kuh auf jeden Fall: Charakter
Da steckt viel Schweiß und Herzblut drin. Hat sehr viel Spaß gemacht das zu verfolgen.

Gespannt bin ich auf deine Berichte nach einigen tausend Kilometern (sofern man so viel auf einer (richtigen) Enduro fährt) gespannt... wie es sich um die Haltbarkeit verhält. Weitere Pläne zu Umbauten gibts dann wohl nicht, wenn ich dich richtig verstanden habe?

Grüße aus Marburg
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon MAWO » 13.03.2017 07:34

Nach Schweiß kommt Spaß und ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl.
Gestern hatte ich den letzten Tag mit dem Kurzkennzeichen. Da ich den ganzen Samstag auf Messe war, wollte ich das ausnützen.
Fahrwerk echt top, Handling spielerisch - ich denke ich werde den Umbau nicht bereuen, wobei es ein Aufbau aus Einzelteilen war.
Jedenfalls die letzten 490 km waren pannenfrei und haben Freude gemacht.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon FrankR80GS » 13.03.2017 08:03

MAWO hat geschrieben: Fazit: .....Ein echter SACHVERSTÄNDIGER ist Willens, dass das Projekt gelingt.
Sich an die Anweisungen vom Sachverständigen halten und Alles wird gut


Glückwunsch zu Deinem gelungenen Projekt. Leider ist es so, dass einige TÜVs, z.B. der TÜV Nord und TÜ Hessen, ihren Prüfern und Sachverständigen jede Art von Ermessensentscheidung aus haftungsrechtlichen Gründen verbieten.

..."Da jedoch die Abnahme von einzeln hergestellten Teilen ohne vorliegendes Gutachten aus der Sicht des TÜV problematisch ist, soll durch ein sogenanntes Eigenzertifikat die Betriebsfestigkeit nachgewiesen werden können."...

Es wird nur also noch abgenommen, was mit externen Gutachten hinterlegt ist. Das degradiert den Ingenieur zum Bürokraten, ist aber Fakt. Damit macht sich der TÜV an dieser Stelle überflüssig, weil er seine eigentliche Aufgabe verleugnet. Leider haben die Aufsichtsbehörden darauf noch nicht reagiert. Zu sehr Randgruppenthema, zu sehr eigenes Denkmuster.

Schön, dass es in Bayern noch anders ist. Hilft nur nicht jedem.

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon MAWO » 13.03.2017 14:35

Hallo Frank,
es ist so wie Du es geschrieben hast. Der Sachverstand kommt immer mehr zu kurz.
Glaube aber nicht, dass alles bei mir so einfach war.
Nur wenn man richtig will, dann klappt das überall. (Siehe in Deinem Zweitforum).
Gruß aus Mainfranken

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Re: R65 X Twinshock, die Lagerbereinigung

Beitragvon FrankR80GS » 13.03.2017 15:25

MAWO hat geschrieben:Hallo Frank,
es ist so wie Du es geschrieben hast. Der Sachverstand kommt immer mehr zu kurz.
Glaube aber nicht, dass alles bei mir so einfach war.
Nur wenn man richtig will, dann klappt das überall. (Siehe in Deinem Zweitforum).


Ich war wegen eines Bremszangenadapters beim TÜ Hessen. Materialgutachten liegt vor, mehrere Eintragungen anderer Stellen an gleichen Maschinen ebenfalls. Die Herren hätten von sich aus keine Probleme mit der Eintragung gehabt, denn es war einfach nachzurechnen, dass der Adapter eine höhere Zugfestigkeit hat, als das Auge am Tauchrohr. Sie sagten mir aber ganz klar, dass bei ihnen auf Grund interner Anordnung keine Eintragungen auf solcher Basis mehr durchgeführt werden dürfen. Staatsanwälte und Juristen setzen halt immer stärker darauf, das im Fall der Fälle Köpfe rollen müssen. Deshalb hat der Behördenleiter lieber den Ar... an der Wand als den Kopf in der Schlinge.
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