Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Hier könnt Ihr Fragen zu Umbauten und zu anderen Herstellern stellen und natürlich Eure Werke vorstellen.
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Rote Rita
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler

Beitrag von Rote Rita » 04.11.2018 13:27

Die Firma kann ich empfehlen! Als bei mir nach einem Jahr der Kompressor verreckt war, haben sie mir kostenlos nen neuen ( und besseren ) geschickt.
So macht man sich die Kunden zum Freund!

Gruß Rainer
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MMö
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von MMö » 15.11.2018 17:52

Moin!


So, ich habe den Thread mal ein wenig geändert. Eigentlich wollte ich einen radikalen Umbau machen, habe mich aber mal wieder anders entschieden!


Die BMW ist verkauft!




Nein, Witz :-D. Aber ich habe überlegt ... und dabei ist herausgekommen: Ich fahre da so gerne drauf, dass ich mir ein anderes Spazzbike kaufe und (kaputt repariere) die BMW doch zum Tourenbomber umbaue. Nein, nichts für die Mongolei - habe nur einen GoPro-Nachbau, damit kann ich auf Youtube nicht punkten. Aber wenn ich zum Beispiel mit der Schwarzen eine weite Reise machen möchte - z.B. nach Bad Segeberg Nord oder so .... muss das alles für eine Fernreise passen.

Genug Gelabert ...

- Die alte Auspuff-Anlage ist passè. Und kommt auch nicht wieder. Der Zach-Auspuff mit dem Y-Rohr klingt wunderbar. Sollte er auch zwei PS kosten ...

- Die olle, alte durchgesessene Sitzbank ist auch für'n Ar§$%. Das wurde jetzt geändert.

Die sollte eigentlich angepasst: Gerade lange Sitzbank, dass man während einer langen Etappe auch mal hin und her rutschen kann. Außerdem höher und härter. Nicht so ein softer Sitz. Der von der Duc war dafür sehr gut - war zwar Sperrholz mit Geleinlage, aber auf langer Strecke hat man den nicht so fix durchgesessen. Sattler meinte irnzwas von um die 200 Taler. Da kam mir ein Ebay-Angebot schneller vorbei als ich dachte: GS-Sitzbank für Typ 247E für schmales Geld. 4 cm höher als normal und latürnich gerade. Perfekt. Gekauft, kam gerade vom Hermes-Mann und gleich druff: Päääärfäääkt!
Vor allem: Dat Teil ist nagelneu gewesen! Riecht sogar noch neu. Nicht mal menschliche Abgase drauf gewesen!

Ehrlich: Mit Gardemaß mag man jetzt so richtig gerne drauf sitzen! Außerdem gucke ich jetzt auch soweit über die Verkleidung drüber, dass die Abrisskante vom Fahrtwind mich nicht mehr völlig am Helm erwischt. "Happy Instrument", sagt da der Engländer. Glaube ich. Mal gucken, ob ich am WE mal Zeit habe, nach Bad Segeberg Süd zu fahren. Dann kann ich die Härte auch mal genauer einschätze. Bisher sagt das Popometer: i like.
Optisch sieht das natürlich etwas ... nun ja ... "anders" aus. :)

Neuer Plan:

- Das LED-Licht fliegt wohl erstmal wieder raus. Die Lichtausbeute ist enorm. Aber gestern morgen hat mich eine Gesetzeshüter darauf angesprochen, dass ich die komplette Straße ausleuchten würde und mein Licht einstellen solle. Hmm ... :ja: Dafür kann ich ja so chinesische Lichter anbauen. Also, so Mini-Strahler.

- Die Diodenplatte möchte ich wieder "sicher" haben. Also, das Ding, welches eigentlich nie kaputt geht, aber immer dann obsolet ist, wenn man weit weg ist. Jörg ... du hattest mir für die R65 damals einen Tipp gegeben. Weißt du noch wo und wer das war? Ich habe das nicht mehr.

- Zündung würde ich auch gerne wieder auf digital umrüsten. Zum Einen, weil die Technik hält und zum Zweiten habe ich keinen Bock ständig durch meine Gegurke die Zündung neu einzustellen. Was macht man da und vor allem warum? Nein, der Hallgeber bleibt nicht drin. Der war schon immer kacke ist außerdem teuer, wenn kaputt. Passt aber als Ersatzteil zur Not in irgendeine Tasche, falls die Elektrik doch flöten geht.

- Strümpfe für die Gabel und Stahlflex kommen noch. Liegen hier bereits. Die R80R hat Gottseidank nur eine Leitung, der Rest ist schon aus echtem "Eisen".

- Der Instrumententräger ist furchtbar und mir bereits gerissen. Außerdem ist zu viel Plastik nicht gut für das Auge. Und die Umwelt. Deswegen habe ich bereits vor einiger Zeit bei fuxxtech einen schönen Aluminium-Halter bestellt. Aber das dauert noch bis die liefern.


Sonst noch Ideen? Den geplanten 7-Rock Umbau ... hmm .... bin ich noch am rätseln. Eigentlich reicht mir die Leistung vollends. Und wenn ich sehe, dass die Ethusiasten neben dem Umbau auch gleich auf Doppelzündung umbauen. Dann höre ich Flöhe husten. Lieber nicht.

Wie gesagt: Muss problemlos bis Bad Segeberg gehen oder zumindest bis Hammerfest. Ohne Mucken.

Danke für das Teilen meiner Sorgen ;-)

Grüße,
Marco

Ah, für Edith:

Ich habe im Keller im BMW-Gerümpel einen "Behörden-Regler" gefunden. Weiß nicht, warum und wann ich den mal erstanden habe. Brauche ich so etwas? Der ist offensichtlich einstellbar. Aber keinen blassen Schimmer wie und warum man das macht. Klar, für Batterie. Aber dafür brauche ich ein Voltmeter oder?
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Zündungsumbau.....

Beitrag von FrankR80GS » 15.11.2018 18:42

Ich habe mit der BMW-Hallgeberzündung auf den letzten 185tkm keinerlei Probleme gehabt und musste den ZZP nur einstellen, wenn der Hallgeber zuvor wegen irgendwelcher anderer Reparaturen draußen war. Ich kann also nicht behaupten, dass diese Technik irgendwie anfällig wäre. Aber gut, es gibt andere Zündungen, die man einbauen kann.

Die Königsklasse kommt von Ignitec. Maximaler Freiheitsgrad, weil selbst programmierbar. Muss man wollen und können. Sonst geht's nach hinten los. Unser Mitglied Walter "Euklid55" verkauft im 2V-Forum einbaufertige Sets - ich denke, der kann was für Dich tun.

Bekannt (und) teuer sind die Zündungen von Silent Hektik. Fest programmierte Zündkurven für verschiedene Zwecke, vielerlei Zubehör. Man sieht den Wald vor Bäumen nicht. Hat auch Regler und anderen Elektrokram für BMW-Zweifler.

Elektronik Sachse hat einen guten Ruf bei Zündungen.

Immer dran denken, dass Du für die Bastellösungen zwischen zu Hause und Bad Seegeberg nicht überall Ersatzteile kriegst. Und schon gar nicht am Nordkap. :roll:

/Frank
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von aldi62 » 15.11.2018 21:14

MMö hat geschrieben:Moin!


- Die Diodenplatte möchte ich wieder "sicher" haben. Also, das Ding, welches eigentlich nie kaputt geht, aber immer dann obsolet ist, wenn man weit weg ist. Jörg ... du hattest mir für die R65 damals einen Tipp gegeben. Weißt du noch wo und wer das war? Ich habe das nicht mehr.
Weiß ich leider nicht mehr, aber alles geht irschendwann kapott. Ich habe eine von "Fernreiseteile" drin, gibt aber von div. Händlern auch welche mit integriertem Regler
- Zündung würde ich auch gerne wieder auf digital umrüsten. Zum Einen, weil die Technik hält und zum Zweiten habe ich keinen Bock ständig durch meine Gegurke die Zündung neu einzustellen. Was macht man da und vor allem warum? Nein, der Hallgeber bleibt nicht drin. Der war schon immer kacke ist außerdem teuer, wenn kaputt. Passt aber als Ersatzteil zur Not in irgendeine Tasche, falls die Elektrik doch flöten geht.
Habe ich auch eine von Ulli drin, als Notfallset ist die Kontaktmilchdose drin, Unterbrecher mit 1mm Gummi zw. den Kontakten ruhig gestellt :-D

Grüße,
Marco


Ich habe im Keller im BMW-Gerümpel einen "Behörden-Regler" gefunden. Weiß nicht, warum und wann ich den mal erstanden habe. Brauche ich so etwas? Der ist offensichtlich einstellbar. Aber keinen blassen Schimmer wie und warum man das macht. Klar, für Batterie. Aber dafür brauche ich ein Voltmeter oder?
Richtig, Rainer hat doch so eine Schaltung zum Testen und Einstellen des Reglers, habe ich auch extern, mit Labornetzteil gemacht->funzt Prima :ja:
Gruß aus Leipzig
Jörg

Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der das nicht wusste und hat´s gemacht.

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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von Rote Rita » 16.11.2018 23:12

N'Abend Marco.
Du überschlägt dich ja vor Tatendrang. Wi!lst du dir vielleicht nen Bobber draußen bauen?
Im Ernst: als alter Kupferwurm rate ich dir: Die Hallgeberzündung von BMW ist das zuverlässigste was gibt. Alle Teile kommen ausm Automobilbau. Da darf nicht viel schief gehen! Die Zuverlässigkeit ist mindestens doppelt so groß wie alles andere was man als Zubehör findet und natürlich auch besser als die alte Unterbrecherzündung! Lass das Zeugs drin und kaufe was für deine Lieben, dann hast du doppelt gewonnen. Alle die sich ne Zubehöranlage kaufen, schreiben hurra, weil sie funktioniert. Nach 100.000km schreibt kein Arsch mehr was. Aber wehe, ein Hallgeber fällt nach 200.000km aus. Dann war der ja schon schlecht! Von wegen: so lange fährt keiner Ignitech außer Walter und ein paar andere Hardcorefahrer. Die reden aber nicht über Reparaturen, das machen die ohne zu Mucken und reden auch nicht drüber.
Zur Idiotenplatte und zum Regler: So wie du fährst, ist das alte Zeug ausreichend. Wenn du viel Kurzstrecke fahren würdest, wäre der Behördenregler besser. Aber den hast du anscheinend nicht, denn der ist fest auf 14,5V oder so. Auf längeren Strecken killst du damit die gute Kung Long. Aber einstellbar ist super ( falls es sich nicht selbst wieder verstellt! ) Dann stellte du für ne Kung-Lung geringer ein, z. B. 14,0V oder noch weniger. Damit lebt die Kung Lung vermutlich länger. Meine Lima kocht sie immer mit 14,2V , aber das nützt mir nix bei vielen Ampelstopps. Im Winter muss ich regelmäßig nachladen. Also nimm den Regler und stelle ihn niedriger ein. Wenn die Batterie nicht mehr voll wird, kannst du wieder hoch gehen.
Wenn du mal in die Mongolei oder so fahren willst, musst du drei Teile mitnehmen: Rotor, Diodenplatte und Hallgeber. Und -n kleines Messgerät um rauszufinden, was eigentlich los ist. Den Hallgeber leihe ich dir notfalls. Sag einfach Bescheid. :)

Gruß Rainer

PS: Mein TüV-Prüfer erzählte mir vor zwei Jahren stolz, dass er mit seiner GS über Finnland nach Russland fahren wollen. Ich frage ihn, ob er denn die Teile eingesteckt hätte. Nein, sagte er. Ist auch zu spät, morgen geht's los. Ich habe ihm meine geliehen. In Finnland ist er dann liegen geblieben. Der Rotor war's. Gewechselt und weiter ging die Fahrt. Mit Silent Hektik wäre er im Arsch gewesen, mit Ignitech erst recht! RP
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von MMö » 17.11.2018 10:46

Rote Rita hat geschrieben:N'Abend Marco.
Du überschlägt dich ja vor Tatendrang. Wi!lst du dir vielleicht nen Bobber draußen bauen?


Um Gottes Willen. Die sehen schick aus, keine Frage. Aber ich möchte schon mal 400 Km amS tück fahren können und ich bezweifle, dass das in einem
vernünftigen Rahmen mit so einem Umbau möglich ist. Für lange Reisestrecken braucht man eine Verkleidung oder Teile davon. Anders geht es auch, aber dann ist das Arbeit. Außerdem habe ich keinen Hippster-Bart. Bin Beamter. Geil sehen die trotzdem aus. Nicht die Beamten, die Umbauten.


Rote Rita hat geschrieben:Im Ernst: als alter Kupferwurm rate ich dir: Die Hallgeberzündung von BMW ist das zuverlässigste was gibt. Alle Teile kommen ausm Automobilbau. Da darf nicht viel schief gehen! Die Zuverlässigkeit ist mindestens doppelt so groß wie alles andere was man als Zubehör findet und natürlich auch besser als die alte Unterbrecherzündung!


Wahrscheinlich ist es nur das Gefühl. In meiner alten R65 hatte ich noch die olle Unterbrecherzündung. Die durfte regelmäßig (!!!!!) nach 2 tkm eingestellt werden. Das war eine Qual. Ich hatte dann auf eine Omega-Zündung umgebaut und fuhr damit ziemlich zufrieden ca. 20 tkm. Andere aus dem Forum hatten sie auch eingebaut - aber schon beim Einbau alles hinüber bekommen. Zumindest ist deren Einbau nie zufriedenstellend gewesen. Meine funktionierte perfekt. Auch der Captain hatte eine Silent Hektik drin und ist damit jahrzehnte ohne Reparaturen gefahren. Muss also gehen.

Rote Rita hat geschrieben:Wenn du mal in die Mongolei oder so fahren willst, musst du drei Teile mitnehmen: Rotor, Diodenplatte und Hallgeber. Und -n kleines Messgerät um rauszufinden, was eigentlich los ist. Den Hallgeber leihe ich dir notfalls. Sag einfach Bescheid. :)


Nee, was soll ich in der Mongolei? Gib kein McDonalds da. Also brauche ich da nicht hin ;-). Tolle Landschaften gucke ich mir auf Bildern an - brauche ich also nicht hinfahren :lol: Rotor habe ich bereits als Ersatz gekauft. Der ist ja schon beim ersten Boxertreffen im Knüllwald dabei gewesen. Die Dinger fallen gerne bei um die 50tkm aus. Da bin ich ja nah dran. Meistens muckt ja nur mal die Ladeleuchte kurz und wenn man dann später mit leerer Batterie liegen bleibt, kennt man den Täter .... Mittlerweile kosten die ja nicht mehr die Unsummen wie vor 15 Jahren. Idiotenplatte wird aber trotzdem schon mal getauscht. Das Original wandert dann auch in die Ersatzteilkiste.


Rote Rita hat geschrieben: ...mit seiner GS über Finnland nach Russland fahren wollte ...


Eine GS braucht deswegen kein Mensch :-). Zu schwer, zu hässlich und für Asphalt braucht es eine gute Straßenlage und keine 150 Meter Federwege.
Und ich bleibe dabei: Das ist die Golfisierung des Moppeds. Keine Kunst eine GS zu fahren und Bayern-Fan zu sein. Enduro werde ich im Leben nicht mehr fahren und die leichten Schotterpässe in den Alpen habe ich schon mit der R65 inklusive einer Gläser-Verkleidung bezwungen. Da haben viele GS-Fahrer auch geguckt, wie eine Honda CB1 und meine olle R65 da hoch gekommen sind. Ansonsten ist mir kaum ein GS-Fahrer bekannt, der seine 240 Kilo sicher als Flurfräse einsetzen kann und sie auch bei Umfallern wieder hoch bekommt. Das ist Penisneid. Also, Fahrer mit kleinem Schniepel :-D. Deswegen fahre ich ja auch eine besonders kleine Maschine. Muss ja auch kompensieren :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Übrigens .... den Fehler habe ich gefunden. :cry: :cry: Allerdings viel Aufwand jetzt. Ich hatte ja alles systematisch durchgeguckt und geprüft. Jedes Mal habe ich mich gewundert, warum zum Teufel sich ein Ventil nach korrekter Einstellung nicht mehr verstellen ließ und deutlich gehakt hat. Also, nach Probelauf und und und und - Motorlauf habe ich ja nur nach Gehör eingestellt und war damit auch immer zufrieden. Nach 20 KM das gleiche Bild: Maschine dreht nur bis 3000 Touren und wirkt wie zugeschnürt. Alles mal nach Rechts und Links getauscht, dann ziemlich sicher gewesen, dass es der rechte Zylinder ist. Und .... ein Ventil. :oops: Das Auslassventil.

- Zyko ab und geguckt: Ein wenig Spiel hat der Ventilteller schon, meine ich. Muss ja. Habe da in der Schnelle auch nichts gefunden. Auch im Vergleich zum anderen Kopf.

- Rechten Kopf komplett gesäubert und untersucht: Auslassventil hat einen Riss! Klein, aber deutlich sichtbar.

- Frage: Eigentlich hätte bei verschlissenen Führungen das Spiel deutlich größer werden müssen oder? -> Ventil haut dann irnzwann auf den Kolben.

- Egal, zum BMW-Spezi hier vor Ort: Ventilführungen und Ventil kapott. Der sagte nur: BMW hat bei einigen Chargen deutlichen Schrott verbaut. Gibt /gab wohl immer wieder mal die Situation, dass die Köpfe entsprechend malade sind. 500 Km mehr und ich hätte dann den SuperGAU gehabt: Ventilteile küssen den Kolben. Der Kolben hat zwar optisch nichts abbekommen, aber er will sich die trotzdem angucken - und Geld verdienen. Also auch noch abgebaut. Garage sieht jetzt mal wieder richtig scheiße aus. Man sieht sofort, dass man eine alte BMW fährt. :eek:

- Köpfe bekommen also beide jetzt erstmal eine Revision. Und ein zweites Zündloch lasse ich bei der Gelegenheit auch rein dremeln, fräsen, bohren.
Ehrlich: So'n "§$%§" hat man bei seriöser italienischer und japanischer Großserienproduktion nicht. Nervt so was. So viel zum "doitschen Nimbus."

- Beim geduldigen Philosophieren habe ich auch gleich wieder gedacht: das ist alles so ein filigraner Aluscheiß. Die anderen, moderneren Moppeds waren da deutlich wertiger, sämiger, schlauer konstruiert. Schwer zu erklären. Die FJ von Yamaha ist da echt ein Traum gewesen. Heavy duty. Alles.

Na ja, jetzt mache ich eben erstmal die Gabel. Die hat das auch nötig. Wobei mich die zutiefst befriedigt. Außerdem hat es hier heute Nacht ordentlich gefrostet. Da passt die Pause echt ganz gut.

Nota bene: Die Sitzbank ist ein Traum. Die macht mich dermaßen glücklich ... Unterschied wie Tag und Nacht. komisch, dass ich da erst nach 30 Jahren Moppedfahren drauf komme.

So weit erstmal. Kaffe und wieder in die Garage. Momentan ist nur am Samstag schrauben angesagt.

Grüße,
Marco
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von Redskin » 17.11.2018 12:17

Hallo Marco, hallo Foristi,

möchte hier auch noch ein wenig dazusenfen: bei meiner Karre ist ziemlich zu Anfang, ich gebe zu, aufgrund eigener Blödheit und mangelnder Forumsrecherche, für teuer Geld eine Silent-Hektik Zündanlage reingekommen.
Die Teile dazu sind Kleinserien, imho solide gemacht, aber teuer. Zweite Zündkerze wäre so'n Ding aber noch mal viel teurer, es geht auch prima ohne beides (wobei die Doppelzündung gesteigerten Motorgenuss verspricht).
Man kann bei der Digitalzündung mit verschiedenen Zündkurvenverläufen (Verstellung aggressiver, oder eben nicht) rumspielen, muss man aber nicht.
Zum Verändern muss das Elektronikkästchen aufgeschraubt werden und ein Filigraner Stellschalter betätigt werden, dass mache ich nicht gerne.

Die Zündung ist seit Einbau wartungsfrei, d. h. wenn ich "vornerum" am Motor nix gemacht habe (z. am Generator), dann war da auch nix verstellt.
(ich prüfe trotzdem mit der extra beschafften Blitzpistole).
Seit dem Intermezzo mit der R100 RS habe ich mir anscheinend einen Infekt zugezogen, der reihenweise Idiotenplatten zum Abkacken gebracht hat, was ich in einer Kurzschlussreaktion nach einem Umbau auf einen gebrauchten Generator der letzten Serien (anderer Spannungsverlauf, liefert früher Leistung) mit einem Reglergleichrichter von Silenthektik kompensiert habe. Möglich wäre natürlich auch, dass die Gebrauchtteile aus der Bucht allesamt besserer (weil teurer) Schrott waren.
Seither ist die Baustelle erledigt.
Seit 2011 (!!) ist in der Karre eine Varta (glaube ich) Nassbatterie drin, die mir zwar den Batteriehalter versifft, den ich schon ein paar Mal zwecks Korrosion draußen hatte, aber ansonsten macht, was sie soll. Erst nach dem Umbau auf 860 cm³ tut sie sich mit dem Anwerfen des kalten Boliden schwer.

Wenn die Fuhre in der Garage (einträchtig mit dem Yams und einem Fendt Dieselross) vor sich hin schlummert, habe ich das viel geschmähte Batterieladegerät vom großen Versandhaus aus Hamburg dranhängen (Gehäusefarbe rot) und lasse über den Zigarettenanzünderdingsbums die Batterie pflegen.

Im Gegensatz zu den hier kolportierten Erlebnissen mit kaputtgekochten Akkus, scheint diese Paarung (seit 2011!!) gut zu harmonieren. Man muss halt gelegentlich mal destilliertes Wasser aus dem Bügelzimmer klauen und da reintun. Hilft viel!

Einen zweiten Rotor (habe ich ja noch den orignialen liegen, der aber u. U. nicht zu dem modernen Stator passt?!) hatte ich bislang nie dabei, dafür aber die ADAC -Karte mit Plus Mitgliedschaft.
An der Stelle werde ich wohl ansetzen, falls es mich auch gen Skandinavien ziehen sollte.

Viele Grüße
Dirk

P. s.: da die Gabel immer noch oder schon wieder klappert, werde ich da wohl in diesem Winter noch mal ansetzen. Vllt auch noch einen Kaffeebecherhalter in die Gläserverkleidung montieren, oder mir einen kleinen Bordcomputer bauen (es gibt da so ne geile kleine Kiste mit Atom Prozessor, auf der man Winblöd oder Androit zu laufen bekommt, habe ich schon rumliegen, brauche nur noch die Peripherie☺☺☺)
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von FrankR80GS » 17.11.2018 15:44

Redskin hat geschrieben:....Zweite Zündkerze wäre so'n Ding aber noch mal viel teurer, es geht auch prima ohne beides (wobei die Doppelzündung gesteigerten Motorgenuss verspricht). ...


Vorschlag mit Verbesserungspotential für wenig Geld. Läuft bei mir jetzt seit 4 Jahren problemlos. Die Kerzen gibt es nicht an jeder Ecke => liefern lassen. Internetsuche mit der Buchstabensuppe von NGK oder der Typnummer 1748.

Nix Loch bohren, nix doppeltes Zündgelumpe mit doppeltem Strombedarf, nix Zündverstellung anpassen. (Spark)Plug and Play.
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von Redskin » 17.11.2018 16:51

Vorschlag mit Verbesserungspotential für wenig Geld. Läuft bei mir jetzt seit 4 Jahren problemlos. Die Kerzen gibt es nicht an jeder Ecke => liefern lassen. Internetsuche mit der Buchstabensuppe von NGK oder der Typnummer 1748.

Nix Loch bohren, nix doppeltes Zündgelumpe mit doppeltem Strombedarf, nix Zündverstellung anpassen. (Spark)Plug and Play.


Ahoi,

ja die Zündkerzen, da habe ich auch schon ein paar Exmeripente durch, mit Iridiummehrelektrodengedöns, einfachen Bosch, einfachen NGK, ...
Der Fred liest sich auch fesselnd, auch dieses Thema scheint ein paar religiöse Züge zu haben, ähnlich Reifen, Bleizusatz, ... 8) 8) 8)

Weiß jetzt gar nicht, was für ein Fabrikat aktuell bei der Q drin ist, die teureren sind's eher nicht, hatte noch fast Neue "Einfache" iwo rumflacken, weil wegschmeißen, was man noch mal brauchen kann, bringe ich nix fertig (frag mein Weib, die schimpft immer).

Die Doppelzündung hatnur einen, nämlich den entscheidenden Vorteil, dass die Brandstiftung im Zylinderkopf nicht von einer, sondern von zwei Seiten aus zeitgleich oder sogar zeitversetzt stattfindet.
Daher hat die Flammfront nur den halben Weg, bis das das Brennbare erledigt und umgesetzt ist. Bei manchen Motoren hat man daher allerlei Verrenkungen betrieben, um die Zündkerze wenigstens genau mittig in den Brennraum feuern zu lassen.
Von der besseren Auslösung der Verbrennung schreiben die Choreographäen, dass das zur Beruhigung des Laufs des gesamten Triebzwergs dienlich sei.
Irgendwann, als ich noch mit dem Mofa rumgegurkt bin, hatte mal einer aus dem erweiterten Dunstkreis eine kleine Enduro oder so, die hatte zwei Kerzenbohrungen, aber nur Einfachzündung. Da steckte dann eine tote Kerze drin, damit das Loch dicht war. Japse eben, die machen nicht extra zwei Sorten Zylinderkopf, nee, auch keine drei Dutzend verschiedene Rückspiegel für ein Modell oder 25 Kabelbäume pro Sonderausstattung eines Autos.

Bei den von mir betreuten Flugzeugmotoren amerikanischer wie österreichischer Herkunft ist es aus Redundanz-, aber auch aus Leistungsgründen Standard, zwei (voneinander unabhängige) Zündsysteme zu verwenden. Vor dem Start prüft man die Funktion durch wechselseitiges Stillegen (gegen Masse setzen) des jeweils anderen Zündkreises, an einem deutlichen Drehzahlabfall bei unterer Teillast merkt man, dass das funzt.

Weil Doppelzündung bei der Q und auch sonst bei Fahrzeugmotoren nicht so das übliche Vorgehen ist (tät den Konzernen wohl die Geldscheffelei vermiesen), ist es nur dann eine Option aufzurüsten, wenn Zylinderköpfe zwecks anderweitiger Behandlung in die Fachklinik eingeliefert werden müssen. Da kommt es bei den vielen Talern, die man dort als Lösegeld entrichten muss, auf den Aufpreis für das zweite Kerzenloch eher nicht mehr an.
Bei Silenthektik Zündungen braucht man für das Upgrade auch nicht allzuviele zusätzliche Teile zu kaufen, ich bin zwar im Moment mangels konkretem Anlass nicht im Bilde, aber ich meine, zündseitig ist der Schritt nicht mehr ganz so groß.

Wenn der Geldsegen ausbricht, (auf den warte ich Zeit meines Lebens) oder mich der Wahnsinn packt, oder aber die Zylinderköppe eh was haben, dass ich nicht alleine wieder repariert kriege, dann muss ich da noch mal gedanklich bei, ....

Viele Grüße
Dirk
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von FrankR80GS » 17.11.2018 18:30

MMö hat geschrieben:....Frage: Eigentlich hätte bei verschlissenen Führungen das Spiel deutlich größer werden müssen oder? -> Ventil haut dann irnzwann auf den Kolben.


Falls das noch interessiert:
Das Kippspiel kannst Du nur messen, wenn das Ventil frei in der Führung sitzt. Solange die Feder dran zieht nicht. Verschlissene Ventilführung = hoher Ölverbrauch = Ölkohle am Kolbenboden. Bei der Laufleistung eher unwahrscheinlich. Im beschriebenen Fall würde der Kolben das Ventil wohl noch zurückdrücken können. Gut ist das aber auch nicht.

Stell mal ein Foto von der Misere ein.

/Frank
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von harald » 17.11.2018 18:50

FrankR80GS hat geschrieben:Vorschlag mit Verbesserungspotential für wenig Geld. Läuft bei mir jetzt seit 4 Jahren problemlos. Die Kerzen gibt es nicht an jeder Ecke => liefern lassen. Internetsuche mit der Buchstabensuppe von NGK oder der Typnummer 1748.

Nix Loch bohren, nix doppeltes Zündgelumpe mit doppeltem Strombedarf, nix Zündverstellung anpassen. (Spark)Plug and Play.




Moin Frank,

sind diese Kerzen nur was für eure 800er oder sind die auch für die 650er geeignet?
Gibt da grad son Angebot für 6,44 €/Kerze + 2,37€ für Versand.
.
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schönen gruss vom niederrhein
harald

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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von FrankR80GS » 17.11.2018 20:55

harald hat geschrieben:
FrankR80GS hat geschrieben:Vorschlag mit Verbesserungspotential für wenig Geld. Läuft bei mir jetzt seit 4 Jahren problemlos. Die Kerzen gibt es nicht an jeder Ecke => liefern lassen. Internetsuche mit der Buchstabensuppe von NGK oder der Typnummer 1748.

Nix Loch bohren, nix doppeltes Zündgelumpe mit doppeltem Strombedarf, nix Zündverstellung anpassen. (Spark)Plug and Play.




Moin Frank,

sind diese Kerzen nur was für eure 800er oder sind die auch für die 650er geeignet?
Gibt da grad son Angebot für 6,44 €/Kerze + 2,37€ für Versand.


Hallo Harald, warum sollte die Kerze nicht auch in den kleinen Boxern funktionieren? Bestellen, einbauen, Motor per Hand durchdrehen - so hab ich das gemacht. Wenn freigängig, Stecker tauschen und anwerfen.

Heusler beschreibt es im Buch für die R75/5, die ja auch hoch verdichtet ist. Dein Preis ist ja sehr günstig. Ich habe knapp 10€ je Kerze bezahlt, plus Versand. Die Stecker hab ich bei Louis geholt, war vorrätig.

/Frank
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aldi62
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von aldi62 » 17.11.2018 22:16

Hallo,
wenn neue Stecker für die Kerzen gekauft werden sollen, NGK gibt es auch ohne Entstörung bzw. auch mit 1kohm Entstörwiederstand :ja: .
1kohm Stecker habe ich nämlich an meiner Simson, und auch an der Q.
Gruß aus Leipzig
Jörg

Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der das nicht wusste und hat´s gemacht.

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Rote Rita
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von Rote Rita » 17.11.2018 22:30

Also die Doppelzündung bringt was!
Das habe ich aufm Leistungsprüfstand messen lassen. Ca. 3 PS bei 1000 ccm. Aber dafür braucht es keine SH-Zündung sondern nur ein zweites Steuergerät und Zündspulen. Ich habe vier, aber besser sind wahrscheinlich zwei Dopelzündspulen. Na da war ich wieder mal sparsam. Warum sollte ich Doppelzündspulen einbauen wenn ich vier einzelne habe.
Der wichtigste Vorteil ist m.E. der geringere Verbrauch! Dazu habe ich die Köpfe aber abdrehen lassen. Im Sommer brauche ich jetzt nur noch
5,0 l/ 100km! Dann läuft der Motor spürbar weicher; in Richtung mehr Zylinder. Butterweich! Also Marco: Lass dir das zweite Kerzenloch bohren und kauf dir nur die zweite Steuererung für die dritte und vierte Zündspule. Bei der Gelegenheit kannst du dir den Kopf 0,7 - 1,0 mm abdrehen lassen, dadurch erhöht sich die Verdichtung. Und die Leistung - zusammen mit der Doppelzündung.
@Dirk: Den Schalter zum Abstellen der ersten Zündspulenpaars habe ich mir nach ca. 20 Jahren Doppelzündung auch eingebaut. Die unteren Zündkerzen sind nämlich empfindlicher gegen Spritzwasser. Wenn ich den Schalter betätige, läuft der Motor nur auf den unteren Kerzen. Dafür braucht er etwas mehr Standgas. Wenn aber eine Kerze nicht zündet, geht der Motor aus. Fehler ( fast ) gefunden.


Gruß Rainer
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Re: Zach Endschalldämpfer & Y-Rohr vs. Sammler /Reisebomber

Beitrag von FrankR80GS » 18.11.2018 15:50

aldi62 hat geschrieben:Hallo, wenn neue Stecker für die Kerzen gekauft werden sollen, NGK gibt es auch ohne Entstörung bzw. auch mit 1kohm Entstörwiederstand :ja: . 1kohm Stecker habe ich nämlich an meiner Simson, und auch an der Q.


Wozu? Die BMW läuft auch mit zweimal 5 kOhm (Stecker/Kerze). Für die oben beschrieben Kerzen braucht man einen Stecker für schlanke Kerzen mit festem SAE-Gnubbel. Ob es dafür auch nicht entstörte Stecker gibt .... :gruebel:

/Frank
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