R80ST Standrohre in R65 1979

Alles rund um die Technik an den Modellen R45 und R65

R80ST Standrohre in R65 1979

Beitragvon Simvolmant » 20.11.2017 19:44

Hallo Gemeinde,
wer weiss, in wie fern sich die R80ST Gabel mit der der R65 248 kombinieren lässt?
Laut Explosionszeichnung haben sie schon mal die selben Gleitrohre. Da mein linkes Standrohr leckt und ich auch gerne ein wenig höher kommen würde, frage ich mich, ob ich nicht gleich die Standrohre der ST nehmen kann. Diese sind 25mm länger als die Originalen. Was würde dagegen sprechen diese Standrohre in die R65 Gabel zu bauen und die 25mm mit einer Hülse aus zu gleichen?
Beide Mopeds sind übrigens mit 175mm Federweg vorn angegeben.
Carlo
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Re: R80ST Standrohre in R65 1979

Beitragvon aldi62 » 20.11.2017 21:35

Hallo,

wenn die passen und der Graukittel nicht meckert, warum nicht. Könnte höchstens mit dem Stand auf dem Hauptständer Probleme geben. Und warum die 25 mm noch mit einer Hülse ausgleichen? Meinst Du über der Feder? Ich würde gleich die kompl. Innereien der R80 Gabel nutzen.
Gruß aus Leipzig
Jörg

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Re: R80ST Standrohre in R65 1979

Beitragvon Simvolmant » 20.11.2017 22:26

Wie gesagt, laut Katalog sind die Tauchrohre der beiden die selben. Die Innereien unterscheiden sich in sofern, dass ich noch weiteres Kleinzeugs bräuchte, aber ich denke einfach eine Hülse ist da der einfachste Weg.
Carlo
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Re: R80ST Standrohre in R65 1979

Beitragvon aldi62 » 20.11.2017 22:45

Hallo,

dann machs so wie in der Nachbarkneipe beschrieben 8) .
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Re: R80ST Standrohre in R65 1979

Beitragvon Simvolmant » 21.11.2017 13:44

Ich bin mir jetzt nicht sicher, was du mit "Nachbarkneipe" meinst?
Ist das nun für gut oder schlecht befunden?
Carlo
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Re: R80ST Standrohre in R65 1979

Beitragvon aldi62 » 21.11.2017 14:26

Hallo,

Nachbarkneipe = 2-Ventiler :cool:
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Re: R80ST Standrohre in R65 1979

Beitragvon Redskin » 03.12.2017 11:53

Nochmal Thema hochhol:

Ich habe bei meiner Yamaha zugelassene progressive Gabelfedern eingebaut, weil die Forke manchmal durchgeschlagen ist.
Dadurch hat sich das ganze Fahrverhalten drastisch verändert. Vom Sänftenartigen cruisen hin zu sportlich straffer Gangart. Fast schon bockig.

Aufgrund der Modifikation kommt die Fuhre auch vorne etwas höher raus und der Vorspanner, der vorher total reingedreht war, ist jetzt heraussen (macht immerhin fast drei cm).
Spürbar schlechter ist das Handling bei Kurvenfahrt. Hatte ich die Schilderung, man müsse dieses Eisenschwein in der Kurve aktiv am Lenker stützen (Kraftaufwand) noch für Gerüchte gehalten, ist das seit der Änderung sehr ausgeprägt vorhanden.
Will sagen: wenn eine Lenkgeometrie "vorne höher" kommt, kann sich das u. U. drastisch auf das Lenkverhalten auswirken!

Daher habe ich auch von Experimenten an der Q (Gabel von 247er GS oder so) Abstand genommen.

Längere Gabelrohre kann man oben "durchstecken" = über die Gabelbrücke herausschauen lassen. Wenn das den Tüffer nicht stört.
Das macht man dann wohl aber eben, damit die Kiste vorne nicht höher kommt und die geometrischen Verhältnisse gleich bleiben.

Viele Grüß
Dirk
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Re: R80ST Standrohre in R65 1979

Beitragvon MMö » 03.12.2017 12:28

Ah, Federn :-) Ducati-Spezialgebiet :-)

Redskin hat geschrieben:Aufgrund der Modifikation kommt die Fuhre auch vorne etwas höher raus und der Vorspanner, der vorher total reingedreht war, ist jetzt heraussen (macht immerhin fast drei cm).


Wenn du vorne bis zum Anschlag vorspannst, wird die Kiste zum Springbock. Dann stuckert die Gabel auch häufig und bügelt nichts mehr weg. Nicht gut.
Vor allem blöd beim harten Ankern und unebenen Belag/Verwerfungen. Wenn du noch keine Segelstange an der Yam hast, würde ich ich sie nachrüsten.
BigBike-Lenker haben gerade bei solchen Problemen erhellende Wirkung.

Tipp: Mit der Fuhre einmal zum Motocross-Experten fahren. Die gibt es in der Republik an jeder Ecke. Die haben Ahnung mit der Dämpfung von Gabeln und
wissen wo der Schuh drückt. Progressive Federn habe ich ja auch immer für das Nonplusultra gehalten, bis mir die Gabel mal auf meine Bedürfnisse UND mein
GEWICHT eingestellt wurde. Seitdem ist vorne untenrum ;-) alles mehr als perfekt. Mit dem erhältlichen Wilbers-Geraffel habe ich keine Freude gehabt: Gut für die Rennstrecke, untauglich für den Praxisbetrieb. 180 Euro hat die Erfahrung gekostet. Die Überholung beim Experten: 120 Euro. Shims wurden eingebaut, Federrate - Federlänge berechnet, Feder gekürzt, anderes Öl. Traumhafter und trotzdem dynamischer Komfort, jetzt.

Schönen ersten Advent!
Marco
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Re: R80ST Standrohre in R65 1979

Beitragvon Redskin » 03.12.2017 12:40

Hi Marco,

die Originalfeder von der Yam war ca 15 cm zu kurz, wer weiß, wo die eigentlich für gedacht war. Die Japse haben kurzerhand ein Stück Stahlrohr dazugelegt, fettich.
Beim Runterfahren vom Bordstein ist das Teil dann beispielsweise mit Krawall auf Block gegangen. Vorspanner ganz bis Anschlag rein, brachte kaum spürbare Wirkung, schaukelte vllt. etwas weniger beim Einfedern in der Kurve.
Das "Geraffel" ist von Wirth, hat eine Länge, dass man oben den Verschluss des Gabelrohrs nur noch mit Mühe reinbringt. Vorspannen braucht man da nix mehr.

Wie schon bei der Gläser - Q, kommt die Sache viiiiel straffer rüber und ist auf unebenem Geläuf nicht besonders toll. Die BMW ist aber vorne durch die Verkleidung natürlich auch einiges schwerer geworden.

Ich habe bei der BMW mit der Ölviskosität und der Menge so lange rumgespielt, bis ich ein für mich brauchbares Ergebnis erzielt habe.
Bei der Yamaha steht das noch aus, oder ich verscherbel den Hobel im Frühjahr.
Muss ich noch mal in mich gehen, weil so viel PS und mein eher nicht phlegmatisches Gemüt manchmal eine etwas heikle Kombination darstellen.
Da ich noch eine Weile leben will, sollte ich aus Gründen der Vernunft den Fokus auf die Q legen. (Außerdem schadete das dem häuslichen Frieden nicht im Geringsten).
Trotzdem ist der Tipp mit den MotoCrossern ein guter, ich werde mich mal umhorchen.

Auch nach dem Norden einen schönen Advent.
Vergesst bitte nicht, um wen es dabei eigentlich geht, musste diese Woche wieder erschreckende Interviews mit Zeitgenossen im TV anschauen. Von einem gewissen Jesus Christus hatten die nix gehört, oder alles vergessen, oder es war fake. Hätte ich die Glotzkiste nur aus gelassen.

Viele Grüße
Dirk
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