R80ST Batterie entlädt sich zügig

Alles rund um die Technik an den Modellen R45 und R65

R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon 800st » 27.03.2014 14:44

Hallo,
bin neu hier im Forum, da ich leider ein mehr oder weniger kleines Problem mit meiner R80 ST habe.
Und zwar entlädt sich ziemlich schnell die Batterie während der Standzeit. Wenn die Batterie auf 100% geladen ist springt sie teils nach 4-5 Tagen nicht mehr an durch den E-Starter.
Es ist nichts weiteres angeschlossen außer diese Armaturen:
2014-03-19 09.53.12.JPG

Gibt es dort irgendeine Krankheit oder etwas auffälliges? Das die Uhr soviel zieht kann ja wohl nicht sein?
Batterie ist kein halbes Jahr alt, 12 Volt Regler ist auch kein halbes Jahr alt. Ist alles erst neu gekommen als mir der Regler durch gebraten ist...

Gruß Marvin
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon rei97 » 27.03.2014 14:54

Also:
Batterie laden, danach mit einem Multimeter zwischen abgeschraubtem Massekabel und Masse schauen, ob und wieviel Strom fließt.
Danach zuerst mal die Uhr abhängen. Besser? Wenn nein weitersuchen, bis der Kupferwurm gefangen ist.
Wenn wenig bis nichts zu messen ist, der Batterie mit einem Säureheber zuleibe rücken. Wenn die Dichte der Säure in einer Zelle gravierend niedrig ist, ist das der Grund. Plattenschluss ist selbst bei namhaften Herstellern, selbst im ersten Jahr ein Kavaliersdelikt, das mit sofortiger Garantieleistung beantwortet wird.
Regards
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon 800st » 27.03.2014 16:28

Habe das ganze gerade mal nach gemsessen.
Zum Zeitpunkt des Messens hatte die Batterie 13,4 Volt ca 75% sagt das Ladegerät.
Der Strom schwankte zwischen 0,01A und 0,00A, denke das dies mit der Uhr zusammen hängt.
Aber kann das wirklich daran liegen das so ein geringer Strom die Batterie auf dauer leer saugt?
Säureheber wird glaube ich bei einer Gel Batterie schwer zu benutzen?

Gruß Marvin
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon MMö » 27.03.2014 16:55

Bau die Uhr ab.

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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon MMö » 27.03.2014 16:56

Die Uhr ist immer der Grund gewesen. Die Dinger gehören annen Arm.

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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon rei97 » 27.03.2014 18:42

Also:
Ok, beim Gelakku geht das nicht, aber als praktizierender Geizkragen käme ich nicht auf die Idee einen Gelakku zu verbauen, wozu?.
Nach Deiner ersten Aussage, würde ich auch die Uhr wegbauen und in der Bucht entsorgen. Ein Sigma macht solche Sperenzchen nicht, misst dazu auch noch genauer Geschwindigkeit, Schnitt und Tageskm.
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon FrankR80GS » 27.03.2014 20:30

800st hat geschrieben:Habe das ganze gerade mal nach gemsessen.
Zum Zeitpunkt des Messens hatte die Batterie 13,4 Volt ca 75% sagt das Ladegerät.
Der Strom schwankte zwischen 0,01A und 0,00A, denke das dies mit der Uhr zusammen hängt.
Aber kann das wirklich daran liegen das so ein geringer Strom die Batterie auf dauer leer saugt?
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Gruß Marvin


Hallo, schmeiß das Multimeter oder das Ladegerät in den Müll. Eins von beiden - oder beide - zeigt Schwachsinn an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Starterbatterie#Wartung.2C_Pflege_und_Pr.C3.BCfung "Die Spannung sollte nicht unter 12,53 Volt absinken, das sind ca. 85 % der vollen Ladung."

Wenn der äußere Strom so gering sein sollte wie gemessen, kann er die Batterie nicht so schnell runterziehen. Vielleicht ist die Batterie innerlich kurzgeschlossen. Aufladen, 5 Tage stehen lassen, prüfen. Eine gute, neue Batterie hat auch nach dieser Zeit 12,7 Volt .
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon Herbert aus Hamburg » 27.03.2014 22:06

Nach 4 Tagen sollte eine Batterie sich nicht in dem Maße entladen können. Auch nicht mit Borduhr.
Außer natürlich wenn die zb nen Ampere zieht oder mehr. Kann man ja prüfen - abklemmen.
Was kann es sonst noch sein ?:
-Batterien können auch neu schon Schrott sein. Auch Markenbatterien. In meiner Lieblingswerkstatt steht ein Gerät das die Batterie durch einen Prüfzyklus schickt
und dann im Falle eines Falles eine Diagnose zum Besten gibt. Kennst du jemanden mit so einer Möglichkeit ?
-War da nur Standzeit oder bist du auch gefahren ? Wenn du gefahren bist sollte die Spannung im Bereich von 14,3 - 14,7 Volt sein.
Wenn sie nur maximal gerade so 14 Volt erreicht wird die Battierie nie voll geladen. Sowas kann schon bei solchen Sympthomen wesentlich dazu beitragen.
Mit Religiösen zu diskutieren ist, als würde man Schach gegen eine Taube spielen. Es ist völlig gleichgültig, wie gut man das Spiel beherrscht,
die Taube wird die Spielfiguren umschmeißen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als habe sie gewonnen.
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon Rote Rita » 27.03.2014 23:29

Hallo Marvin,

mach dich mal nicht verrückt. Wenn du die Uhr gemessen hast kannst du sie auch dran lassen - ist doch praktisch. Wo du am besten misst: Am Massekabel. Schraube es ab und halte ein Ampèrmeter (bzw-Multimeter) dazwischen. Das Messgerät vorher mit einer kleinen Batterie testen, nicht dass die Sicherung durch ist! 10 - 20mA für die Uhr sind ok.
Die Batterie selbst ist der Hauptverdächtige, insbesondere nach einem Winter ohne Wartung. Wie du die Lichtmaschine prüfen kannst, steht in unserem wiki

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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon rei97 » 28.03.2014 11:03

Herbert aus Hamburg hat geschrieben:Wenn du gefahren bist sollte die Spannung im Bereich von 14,3 - 14,7 Volt sein.
Wenn sie nur maximal gerade so 14 Volt erreicht wird die Battierie nie voll geladen.

Also:
mag sein, daß der BMW Regler derart hohe Spannungen raus lässt, aber ein normaler Gelakku fängt bei 14,2V an zu gasen und das macht er nicht lange mit. 14V oder aus Sicherheitsgründen 13,8V wären für einen normalen Gelakku bekömmlicher.
Selbst AGM Batterien sollten nicht mehr als 14,4V sehen, sonst altern sie rapide.
Da lobe ich mir den billigen Säureakku, wo Gasen sogar zum Lebensdauererhalt gehört, um Sulfatieren zu vermeiden. Natürlich muss dann immer wieder auf den Säurestand geschaut werden, besonders nach langen Sommerfahrten.
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon Brummbär » 28.03.2014 13:24

Hi zusammen,

ich habe grad mal den Chinesen gefragt: Herr SuFu wirft auf "Borduhr" etwas raus, an das ich mich als laufenden Fred auch noch erinnere, nämlich daß die Borduhr als rechter Stromfresser identifiziert wurde. Diejenigen, die das Ding rausgeschmissen haben, waren hinterher glücklicher. Denn dem Glücklichen schlägt bekanntlich keine Stunde.

Ladegerät: Aufpassen, was man nimmt. Heutige Geräte mit ganz doller Kennlinie sind richtig (Mikro-Kajuter und so). Original 70er Jahre Billig Bosch oder Hella: Kannze zum Angeln nehmen, geht die Schnur schneller unter. Meßgerät: Auch hier gibts für schmales Geld schon ordentliche Ware, China-Schrott mit analogem Wackel-Schätz-Zeiger für 7,95 sind zum qualifizierten Messen natürlich nix. Muß ja nicht gleich Fluke oder Gossen-Metrawatt sein. Aber für 30-40 Doppelmark gibts schon korrekte Ware beim Elektronik-Berti.

Fehler eingrenzen: Wenn das Massekabel ab ist, sollte nix mehr fließen. Ansonsten bis zur Uhr hochmessen um dann den Fehler hier zu ermitteln.

Viel Erfolg bei der Jagd nach dem Kupferwurm
(ich habe in den Kabeln überfall solche Bügelfallen aufgestellt, die schnappen dann zu)

Schöne Grüße
Michael

Nachsatz: Jemand schrieb "in der Bucht entsorgen" - jetzt wird Meeresverschmutzung schon im Forum unterstützt
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon MMö » 28.03.2014 17:04

Ich sage ja immer: Internet macht blöd.

Zuerst melden sich immer die, die viel messen möchten - wer viel misst, misst Mist. Dann kommen die Batterieexperten, irnzwelche Schaltplantüftler die Petting mit diversen Leitungen vorschlagen, Tussi mit der Damentoilette, am Ende der Hinweis auf die SuFu.

Nochmal: Bau die Uhr ab. Fertig.
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon FrankR80GS » 28.03.2014 18:54

MMö hat geschrieben:Ich sage ja immer: Internet macht blöd.

...., am Ende der Hinweis auf die SuFu.

Nochmal: Bau die Uhr ab. Fertig.


Ganz am Ende dann kommt die Ferndiagnose. Ob das dann schlauer ist?
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon R65_dieter » 28.03.2014 20:04

hallo

"Ich sage ja immer: Internet macht blöd. "

an dem satz ist schon was dran, Internet kann ein fluch, aber auch ein segen sein (z.b. wenn man teile sucht)

früher (also vor 30 jahren, oh, ist sogar noch länger her, oder wird ich alt... :-( ) hätte ich uneigennützig gesagt, bring das Fahrzeug zum boschdienst.

kürzlich war ich bei so einem, wollte auch was wissen wegen meinem Auto (dieseleinspritze). also die antworten die man da auf die gestellte frage bekommt sind auch nicht besser als die vom Internet... wenn man einen schlechten tag erwischt.

spass beiseite, kriechströme misst man am besten am stromknoten (der herr kirchhoff will das so und wir können nichts dagegen tun), und zwar massekabel an der Batterie weg und die Kfz prüflampe dazwischenschalten, dazu alles ausschalten was an der karre Strom suckelt. brennt die lampe, Kriechstrom. wenn man ganz kleine ströme messen will nimmt man dann anstelle der lampe den Amperemeter. so einfach ist das.



gruss

d.
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Re: R80ST Batterie entlädt sich zügig

Beitragvon MMö » 28.03.2014 21:10

Nee, .com es ist jedes Mal das gleiche Spiel mit der Uhr und der Batterie. Das war noch nie anders.

Und: Es geschieht genau in der gleichen Reihenfolge. In der Regel hat der Fragende gar keinen Überblick über sein eigenes Wissen und knippst die Uhr einfach ab. Der Rest baut sich eine Theorie nach der anderen auf: Messen, messen, messen. Oh, und immer ein Einspruch: Liegt an der Batterie! Das waren aber immer die Fahrer, die nach der Ausfahrt ihre Kuh gleich wieder an den Stromkreislauf anschließen.

Ich bin kein Ingenieur und mit zwei linken Händen gesegnet. Aber ich bin auf den Treffen und Ausfahrten immer wieder einem Problem begegnet: Batterie leer und Uhr angeschloßen. Uhr ab, Maschine angeschoben, drei Millionen km gefahren, Batterie nie wieder platt. Uhr bei Ebay an den nächsten Ahnungslosen verkauft. Der baut
sich das Ding an und fragt dann wieder in den Foren nach: Batterie leer nach drei Tagen.
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